Lexikon

Erklärung technischer Fachausdrücke: G-L

Gerätegruppe

Geräte für explosionsgefährdete Bereiche werden in Gruppen eingeteilt.

Gruppe I: Geräte für grubengasgefährdete Bergwerksbetriebe.
Gruppe II: Geräte für explosionsgefährdete Bereiche, ausgenommen Grubengas gefährdete Bergwerksbetriebe.

Geräte für explosionsgefährdete Bereiche

IP-Kennzeichnungen

Kennzeichnung IP

Kategorieeinteilung

Kategorie 1: Der außenliegende Teil der Pumpe zwischen Saugöffnung und Druckstutzen.
Kategorie 2: Der außenliegende Teil der Pumpe zwischen Druckstutzen und Verbindungsteil für einen Antriebsmotor und der innenliegende Teil der Pumpe (bei bestimmungsgemäßer Förderung durch die geförderte Flüssigkeit bedeckt).

Anforderungen an den Explosionsschutz

Leistungsdiagramme

Will man die Fördermenge wissen und hieraus z.B. die notwendige Umfüllzeit ausrechnen, so sucht man in der Pumpenkennlinie die sogenannte Fördermenge bei freiem Auslauf Vo (Förderhöhe H = 0) und ist am Ziel.

Fördert man hingegen in ein Behältnis auf etwas größere Höhe (Spiegelhöhendifferenz h) mit einem nicht zu engen und nicht zu langen Schlauch, so ermittelt man mit Hilfe dieser Höhe die nun austretende Fördermenge Vh. Damit wird auch klar, daß die Spiegelhöhendifferenz nicht größer als H sein darf, soll überhaupt noch eine Förderung möglich sein.

Normalerweise gehört zu einer Spiegelhöhendifferenz aber auch ein entsprechend langer Schlauch, dessen Durchmesser sich in technisch vertretbaren Grenzen bewegt. Dann tritt ein nicht zu vernachlässigender Druckverlust auf. Je größer der Volumenstrom, umso größer wird die erforderliche Druckerzeugung. Diesen Zusammenhang nennt man "Anlagenkennlinie".

Bei der Pumpe ist die Tendenz zwischen Volumenstrom und Druckerzeugung genau umgekehrt. Man nennt diesen Zusammenhang "Pumpenkennlinie". Der Schnittpunkt zwischen beiden ist der "Betriebspunkt". In ihm stimmen Druckerzeugung der Pumpe und erforderlicher in der Anlage sowie die Volumenströme überein. Wählt man nun einen etwas engere Schlauchleitung, so werden die Verluste größer und die Anlagenkennlinie kommt in die höhere Lage. Als Betriebsdruck ergibt sich dann ein geringerer Volumenstrom.

Eine ähnliche Tendenz hat man, wenn an die Schlauchleitung zusätzliche Druckverluststellen wie Zapfpistolen, Reduzierstücke, Krümmer oder ähnliches angebaut werden. In die gleiche Richtung wirkt auch die Erhöhung der Viskosität. Hierbei wird jedoch auch die Pumpenkennlinie beeinflußt, die tiefer liegen wird. Also wirken hier gleich zwei gegenläufige Tendenzen mit großem Einfluß auf die Fördermenge.

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